Karlsruhe

Die wesentlichen Fakten

Karlsruhe hat in seiner Vergabe-Dienstanweisung eine nachhaltige Beschaffung für die Bereiche der Stadtverwaltung vorgegeben. Dabei ist „Bio“ nicht verpflichtend formuliert. Ein gemeinderätlicher Auftrag aus 2014 strebt ein Konzept an, die kommunale Außer-Haus-Versorgung auf 25 Prozent Bio sowie weitere Kriterien umzustellen.

Karlsruhe fördert intensiv private Initiativen, die einen nachhaltigen Lebensstil konkretisieren. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf klimafreundlichen Lebensstilen. „Ernährung“ als Thema und die Begriffe „Bio“, „regional oder saisonal“ sind wichtige Anknüpfungspunkte für dieses Thema.

Karlsruhe unterstützt Schulen mit kostenlosen pädagogischen Unterrichtseinheiten, Materialien oder Projekten zu Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen. Neben Klima- und Naturschutz sowie der Gesundheitsförderung sind auch hier nachhaltige Lebensstile, Ernährung und alltägliches Konsumverhalten die wichtigsten Themen. Diese pädagogische Arbeit ist seit vielen Jahren eingeführt, bekannt und sehr erfolgreich.

Die Ziele der Bio-Stadt Karlsruhe

  • 25-prozentiger Bio-Anteil sowie regionale und saisonale Produkte und DGE-Qualitätsstandard bei der kommunalen Außer-Haus-Versorgung
  • Förderung eines nachhaltigen Lebensstils, insbesondere eines klimafreundlichen Lebensstils

 

Die wichtigsten Bio-Themen bzw. Projekte in Biostadt Karlsruhe

  • Ausstellung und Aktionen zur klimafreundlichen Ernährung im Rahmen der jährlichen Klimakampagne
  • Bericht für den Gemeinderat zu den Möglichkeiten der Einführung eines 25-prozentigen Bio-Anteils sowie saisonaler und regionaler Produkte und des DGE-Qualitätsstandards bei der kommunalen Außer-Haus-Verpflegung
  • Veröffentlichung und Pflege eines internetbasierten nachhaltigen Konsumführers mit Adressen und Tipps
  • Kostenlose Unterrichtsangebote für Schulen

Unsere Erfahrungen

  • Anpassungen der Verwaltungsverfahren (Ausschreibungen, Vergaben, Beschaffungen, Dienstanweisungen) sind ein wichtiges Instrument für das Ziel, Bio stärker zu implementieren
  • Konkrete pädagogische Angebote in Kitas und Schulen machen das Thema griffig und erreichen sehr früh junge (zukünftige) Entscheider
  • Alltagstaugliche Tipps und Einkaufsmöglichkeiten erleichtern es, Bio stärker zu berücksichtigen und im Leben einzubauen

Kontakt

Ansprechpartner

Dezernent für Umwelt und Gesundheit / Umwelt- und Arbeitsschutz

Ansprechpartner sind
Bürgermeister Klaus Stapf und Amtsleiter Norbert Hacker

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Gefördert durch

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft
Kontakt

Dr. Werner Ebert
BioMetropole Nürnberg
Hauptmarkt 18, 90403 Nürnberg
Telefon: 0911 / 231 41 89
Kontaktformular

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